Liftverbund Feldberg zieht Bilanz

Schwierige Wintersaison 2021/22 mit Rekordumsatz 

Doppelter Umsatz im Vergleich zur letzten Skisaison 2019/2020

Nachdem in der Wintersaison 2020/2021 wegen der Corona-Verordnung in Baden-Württemberg kein Seilbahnbetrieb für Wintersportler möglich war, konnte die letzte Saison unter erschwerten Bedingungen erfolgreich gemeistert werden.

„Der letzte Winter mit den spezifischen Corona-Regeln hat uns vor etliche Herausforderungen gestellt, welche im Zusammenspiel unserer Kunden und der gesamten Mannschaft gemeinsam bestmöglich gelöst wurden“ beschreibt Johannes Albrecht, der Liftverbund-Vorsitzende und Bürgermeister der Gemeinde Feldberg im Rückblick die vergangene Wintersaison.

Bereits vergangenen September hatte der Liftverbund schon sehr frühzeitig seine 2-G Strategie für die Benutzung der Seilbahnen für den Winter angekündigt. Neu für die Kunden und die Liftbetreiber im Liftverbund waren hierbei der Online-Verkauf der Tickets und die erforderlichen Kontrollen der Corona-Impfzertifikate vor Ort an den Kassen und Automaten.

„Das Online-Ticketing und die elektronische Prüfung der Impfzertifikate hakte zu Beginn der Saison. Gemeinsam mit unseren Dienstleistern haben wir die Prozesse im Saisonverlauf jedoch permanent verbessert und weiter optimiert“ erklärt Albrecht die technischen Herausforderungen, welche Anfang Dezember aufgrund der Corona-Restriktionen zu Warteschlangen an den Kassen führte.

Umsatzrekord: +14 % über Rekordwinter 2017/2018

Die Umsatzerlöse konnten im Vergleich zur letzten Saison im Winter 2019/2020 mit einer Steigerung von 99,7 % nahezu verdoppelt werden und liegen mit über 9 Mio. € auch 14% über dem bisherigen Rekordwinter 2017/2018. Der Umsatzsprung erklärt sich aus der Steigerung der Gästezahlen im Liftverbund um 8,8% gegenüber der Saison 2019/2020, den beiden neuen Kooperationspartnern in Bernau und insbesondere den tiefgreifenden Anpassungen im Preismanagement. Hierbei trägt die Neuausrichtung der Akzeptanz von Gästekarten einen wesentlichen Beitrag zur Verbesserung der Erlöse bei.

„Die Umsatzsteigerung hilft uns den Totalausfall der Vorsaison besser zu verkraften und optimistisch in die Zukunft zu blicken“ beschreibt Julian Probst, der neue Geschäftsführer des Liftverbunds seit dem 01. März dieses Jahres, die erfreulichen Zahlen. „Wir haben damit den Turn-Around eingeleitet, der uns zukünftig Handlungsspielräume schafft das größte Skigebiet Baden-Württembergs weiter zu modernisieren und zum Ganzjahresgebiet weiterzuentwickeln.“